Gespinst

Nebelfäden sanft umschlingen
kühle, nackte Strahlen Licht
Fallen nieder und durchdringen
Nacht, die sich in Spiegeln bricht

Tiefes Stöhnen, bebend Wogen
Seufzen dehnt sich schattenschwer
Schemen sind vorbeigezogen
Glänzend und bedeutungsleer

Dunkle Seelenwasser fließen
Über raues Land dahin
Wo zum See sie sich ergießen
Sieht man blaue Rosen blühn

Nibelungen schweigend weben
Träume aus der Blüten Duft
Ein Gespinst erwacht zum Leben
Dreht sich taumelnd in der Luft

Dort am See leg ich mich nieder
Seh, betört durch Duftes Macht
mich durch fremde Augen wieder
Welche eben aufgewacht...

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Kommentare

Sehr schöne Komposition!...
Sehr schöne Komposition! Klare Worte für...
Ash (Gast) - 4. Feb, 15:10
*Erschauer* eine perfekte...
*Erschauer* eine perfekte Essenz
Ash (Gast) - 12. Nov, 21:28
Hach wie wunderschön...
Hach wie wunderschön :-)
Ash (Gast) - 12. Nov, 21:26
Ahhh, nun endlich lese...
Ahhh, nun endlich lese ich das und verstehe, was Du...
Ash (Gast) - 12. Nov, 21:26

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